Schön haben Sie den Tiergarten gefunden


Der im schönen Bachsertal gelegene Hof bewirtschaften wir, Manuela und David Hauser-Matzinger schon seit mehreren Jahren mit grosser Freude und Leidenschaft.

Unsere Betriebszweige sind Ackerbau, Munimast, Lohnunternehmen, Solarstrom und der Direktverkauf von Fleisch ab Hof.

Unser Bauernhof wird Gesamtbetrieblich nach den Richtlinien des ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN) bewirtschaftet. Die Bereiche Tierschutz, eine ausgeglichene Düngerbilanz, Biodiversität, Fruchtfolge, Bodenschutz und Pflanzenschutz sind die Hauptanforderungen davon. 

Hofrundgang

Wir halten in unserem Freilaufstall Rindvieh und Schweine nach den Richtlinien des Labels QM-Schweizerfleisch. Unseren Tieren wird ausschliesslich auf dem Hof produziertes Grundfutter und Getreide verfüttert. Dadurch können wir geschlossene Kreisläufe, kurze Transportwege, sowie eine einwandfreie Qualität unseres Fleisches garantieren.

Wir beziehen unsere Kälber von Milchviehbetrieben aus der Region. Zuerst werden die Kälber mit Milch und Heu gefüttert. Laufend wird die Milchmenge reduziert, und die Kälber beginnen mehr Raufutter zu fressen. Es kommt Mais- und Grassilage hinzu. Als "Dessert" gibt es zweimal täglich ein "Müesli", was verschiedene Cerealien, Mineralstoffe und Vitamine enthält. Die Kälber geniessen einen grosszügigen Stall mit Strohmatratze und Auslauf.

Nach erreichen eines Alters von 4 Monaten wechseln die nun schon grösseren Kälber in den Freilaufstall nebenan. Dort wird Mais- und Grassilage, sowie Heu verfüttert. Dazu erhalten die Munis eine Getreidemischung, welche auch Mineralstoffe, Vitamine und Viehsalz enthält. Die restliche Zeit auf unserem Hof verbringen sie auf den zertifizierten "Amco" Komfort Gummimatten.

Falls ein Tier erkrankt, werden Tierarzneimittel nur bei Bedarf und unter Anleitung des Bestandes Tierarztes eingesetzt.

Möchten Sie mehr über unsere Label Produktion erfahren: www.qm-schweizerfleisch.ch

Kulturen

Der vielseitige Ackerbau prägt unsere Landschaft im Bachsertal. Unsere Böden sind fruchtbar und bestens geeignet, um hochwertige Lebensmittel zu produzieren. Mit unseren betriebseigenen Maschinen wird unser Feld von der Saat, über die Pflege, bis hin zur Ernte bewirtschaftet. Wir sind mit den Gegebenheiten unseres Tales bestens vertraut. So setzen wir auf bodenschonende Feldbewirtschaftung, um Abschwemmung und Bodenerosion zu minimieren.

Da wir einen vielfältigen Ackerbaubetrieb haben, können wir das Risiko besser auf die verschiedenen Kulturen verteilen. In der Landwirtschaft gleicht kein Jahr dem anderen. Spannend ist immer wieder, dass sich die Natur seinen Nutzen aus dem aktuellen Wetter zieht. Durch die vielseitige Fruchtfolge können gewisse Krankheiten im Boden eingedämmt werden, was sich wiederum auf die Pflanzengesundheit positiv auswirkt.

Wenn sie mehr über die produzierende Landwirtschaft und unsere Label Produktion wissen möchten:

www.schweizerbauern.ch | www.bauern-unternehmen.ch | www.verantwortungsvolle-landwirtschaft.ch www.zukunft-pflanzenschutz.ch | www.pflanzenschützer.ch | www.suissegarantie.ch | www.swissgap.ch

Blaumohn

Wir wollten eine neue Kultur ausprobieren, was zu uns und dem Betrieb passt. Wir können den Blaumohn mit unserem eigenen Mähdrescher ernten und Produziern daraus Öl und Speisemohn.

Soja, 

www.gzn.ch

Seit einigen Jahren bauen wir auf unserm Betrieb wieder Soja für die Futtermühle an. Für die Fruchtfolge ist Soja Neutral und daher mit den restlichen Akerkulturen gut kombinierbar.

Gerste, www.swisssem.ch

Unsere Gerste liefern wir als Saatgut an die UFA Samen in Winterthur. Dort wird es kontrolliert, aufbereitet und zertifiziert. Dadurch können die Landwirte im Herbst sortenreines, gesundes, sowie GVO freies Saatgut aussäen. In der Schweiz wird die Gerste in erster Linie als Tierfutter verwendet.

Weizen, www.schweizerbrot.ch

Der Weizen wird bei uns ebenfalls als Saatgut angebaut und an die UFA Samen in Winterthur geliefert. Im drauffolgenden Herbst säen die Landwirte den Weizen aus, damit später qualitativ hochwertiges Brotgetreide entsteht.

Raps, www.raps.ch

Den Raps liefern wir in die Mühle GZN Steinmaur. Dort wird er gereinigt und getrocknet, um diesen langerfähig zu machen. Von dort aus wird er weiter in eine Ölmühle verkauft und zu Speiseöl verarbeitet. Das Nebenprodukt "Rapskuchen" wird in Mischfutter für Tiere wieder verarbeitet und gelangt somit zurück in den Kreislauf der Bauernbetriebe.

Sonnenblumen, www.gzn.ch

Bei den Sonnenblumen funktioniert es vom Ablauf her ähnlich wie beim Raps. Damit die Sonnenblumensamen geerntet werden können, muss die Pflanze komplett abgereift sein. Darum erfolgt die Ernte erst im Herbst, wenn die Pflanze komplett schwarz und dörr ist.

Zuckerrüben, www.zucker.ch

Die Zuckerrüben pflanzen wir für die Schweizer Zucker AG an. Die Rüben werden im Herbst geerntet und mit Lastwagen in die Fabrik Frauenfeld transportiert, wo sie zu hochwertigem Zucker verarbeitet werden. Zusätzlich entstehen viele nachhaltige Nebenprodukte wie z.Bsp. die Ricoter Blumenerde oder Zuckerrübenschnitzel für Tierfutter.

Kartoffeln, www.kartoffel.ch

Die Kartoffel ist ein sehr vielfältiges Grundnahrungsmittel. Es ist schön zu sehen, wie aus einer Kartoffelknolle plötzlich 8 - 12 neue Kartoffeln entstehen. Wir bauen bei uns nur noch Kartoffeln für unseren Eigenbedarf an.

Mais

Silomais ist eine sehr hochwertige Energiequelle für die Munimast. Den Bedarf unserer Tiere decken wir zu 100% mit eigenem Mais ab. Das spannendste am Mais ist, dass aus so einem kleinen Korn, nach nur 5 Monaten eine ca. 2 Meter hohe Pflanze wächst.

Karotten, www.gemuese.ch

In Zusammenarbeit mit einem Gemüsebetrieb in der Region, bauen wir Karotten für den Frischkonsum an. Diese werden unter dem Label, aus der Region für die Region, in die umliegenden Migros verkauft. Wenn sie im Laden einen Rüeblisack genauer unter die Lupe nehmen, finden sie vielleicht unsere Karotten.

Kunstwiese

Die Wiesen liefern Futter für unsere Tiere. Wir konservieren das Gras als Heu oder Silage. Auch hier können wir den Eigenbedarf abdecken.

Biodiversitätsförderfläche, www.agrinatur.ch

Die Biodiversitätsförderfläche dient vielen Pflanzen und Insekten als Rückzugsort. In dieser Wiese wird nicht gedüngt und nur nach individuellem Schnittzeitpunkt gemäht. Bei einem Betrieb der nach ÖLN Standard geführt wird, sind solche Ausgleichsflächen vertraglich geregelt.

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